KI in der Logistik: Heilsbringer oder Zukunftsmusik?

Aktualisiert: 10. Nov.



Spricht man von Künstlicher Intelligenz, denken viele noch an Science-Fiction. Dass sie aber auch in der Logistik bereits Einzug erhalten hat, ist ganz real. Einsatzmöglichkeiten gibt es zu genüge.

Selten waren die Herausforderungen in der Logistik so groß wie heute: Beschaffungsengpässe, Personalknappheit, steigende Kundenerwartungen und das alles in einem hoch komplexen, dynamischen Umfeld – von Energiekrisen und politischen Konflikten gar nicht erst zu sprechen. Wie kann da die Logistik noch Herr der Lage werden?


In Zeiten der Digitalisierung scheinen technische Lösungen die Heilsbringer zu sein – konkreter Künstliche Intelligenz. Und tatsächlich ergeben sich zahlreiche KI-Anwendungsfälle, wie etwa frühzeitige Prognosen von Absätzen, Durchlaufzeiten oder die Steuerung von Mitarbeiterkapazitäten und Kommissionierungsvorgängen. Das ist nicht bloß denkbar, sondern realistisch.


Datengetriebene Geschäftsprozesse – automatisch und intelligent


So haben sich hierfür etwa das Software-Unternehmen TUP mit der auf industrielle KI-Anwendungen spezialisierten AIM – Agile IT Management GmbH zusammengetan: „Daten zu Taten“, so der Leitsatz, meint den Einsatz von KI und dessen Prozess- und Datenexpertise – und damit den Aufbau von datengetriebenen Geschäftsprozessen in Logistik, Produktion und Instandhaltung. Oder auch: Die Automatisierung intelligenten Verhaltens in der Lieferkette.


Dass noch viele weitere Potenziale für KI in der Logistik lauern, werden wir in unserem Blog immer wieder aufzeigen – so auch reale Praxisbeispiele. Wir glauben fest daran, dass die Digitalisierung ein unabdingbarer Baustein für eine zukunftsfähige Logistik ist – und dass die Logistik an dieser Stelle noch ein wenig Aufholbedarf hat.